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Persönlichkeitstyp in der Liebe 032: Persönlichkeitsausdruck in der Verliebtheitsphase – Wenn Dopamin deinen Charakter verändert

Die Verliebtheitsphase ist die Phase, in der die Persönlichkeit am wenigsten „typisch" zum Ausdruck kommt. Studien zeigen, dass der Gehirnzustand von Verliebten dem bestimmter Suc…

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Persönlichkeitstyp in der Liebe 032: Persönlichkeitsausdruck in der Verliebtheitsphase – Wenn Dopamin deinen Charakter verändert

Die Verliebtheitsphase ist die Phase, in der die Persönlichkeit am wenigsten „typisch" zum Ausdruck kommt. Studien zeigen, dass der Gehirnzustand von Verliebten dem bestimmter Suchtzustände ähnelt. Das Belohnungssystem ist stark aktiviert, während die Aktivität im präfrontalen Kortex nachlässt. In dieser Phase können normalerweise introvertierte Menschen ausdrucksstark werden, vorsichtige Menschen riskante Entscheidungen treffen und ruhige Menschen emotional werden. „Liebe macht blind" ist nicht nur eine Metapher – es ist eine neurochemische Tatsache.

Neurochemie der Verliebtheit

Zu den zentralen neurochemischen Merkmalen der Verliebtheitsphase gehören: Dopamin – treibt Verlangen, Fokussierung und Belohnungsempfinden an und lenkt die Aufmerksamkeit stark auf den Partner; Noradrenalin – erzeugt Aufregung, Energie und das Gefühl eines „rasenden Herzens"; vermindertes Serotonin – kann zu zwanghaften Gedanken führen: ständiges Denken an den Partner.

Oberflächliche „Veränderung" der Persönlichkeit

In der Verliebtheitsphase scheinen sich Persönlichkeitsmerkmale zu verändern: Introvertierte werden sozial aktiv, Menschen mit geringer Offenheit probieren Neues aus, Menschen mit hohem Neurotizismus fühlen sich vorübergehend ruhig und sicher. Doch diese „Veränderung" ist eher situativ als strukturell. Es handelt sich nicht um eine echte Neugestaltung der Persönlichkeit, sondern um eine Überlagerung des normalen Persönlichkeitsausdrucks durch einen intensiven neurochemischen Zustand.

Der „Moment der Wahrheit" nach dem Abklingen der Verliebtheit

Wenn die neurochemischen Effekte der Verliebtheit nach 6–18 Monaten allmählich nachlassen, stehen Paare vor einem entscheidenden Wendepunkt: Mag und respektiere ich diese Person immer noch, wenn ich nicht mehr von Dopamin angetrieben werde, mich über alles an ihr zu freuen? Dieser „Moment der Wahrheit" ist der Punkt, an dem viele Beziehungen enden – und auch der Ort, an dem eine echte Beziehung beginnt.

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> *Dies ist der 032. Beitrag der Themenreihe „Persönlichkeitstyp in der Liebe".*

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